Der Elternpakt: gemeinsam warten mit dem Smartphone
«Aber alle anderen dürfen das.» Kaum ein Satz setzt Eltern so unter Druck. Meistens stimmt er nicht, aber jede Familie glaubt ihn von den anderen. Im Elternpakt sagen die Eltern einer Schule gemeinsam, worauf sie sich einigen. Dann steht keine Familie mehr allein da.
Die drei Regeln
- Kein eigenes Smartphone während der Primarschule. Tastenhandy, Kinderuhr oder Familientablet betrifft das nicht.
- Eigene Social-Media-Konten (TikTok, Instagram, Snapchat) frühestens ab 16 Jahren.
- Wir Eltern der Schule halten uns gegenseitig den Rücken frei. Je mehr mitmachen, desto mehr Gewicht hat die Abmachung.
So funktioniert es
- Jede Schule hat ihre eigene Seite, zum Beispiel ihre-schule.elternpakt.ch. Dort tragen sich die Eltern ein.
- Sichtbar ist nur, wie viele Familien mitmachen, keine Namen.
- Für Eltern kostenlos, ohne App, Daten in der Schweiz.
Kein Medienverbot
Der Elternpakt verbietet das eigene Smartphone in der Primarschule, nicht die Medien. Dein Kind lernt den Umgang Schritt für Schritt, mit dir daneben, am Tablet oder Computer der Familie. Wie das geht, steht im Leitfaden Kinder begleiten. Erreichbar ist dein Kind auch ohne Smartphone, mehr dazu unter Alternativen zum Smartphone.
Ist deine Schule dabei?
Dann findest du den Link im Elternbrief oder auf der Website deiner Schule. Wenn nicht, sprich deinen Elternrat oder die Schulleitung an. Alles, was sie wissen müssen, steht auf der Seite Für Elternräte.