Familienregeln aufstellen
Regeln, die die Familie gemeinsam aufschreibt, halten länger als Verbote. Eine Vorlage zum Anpassen.
Aktualisiert am 01.11.2026
Kurz gesagt: Regeln, die die Familie gemeinsam aufschreibt und alle unterschreiben, halten länger als Verbote. Sie legen Zeiten, Orte und Inhalte fest und gelten auch für die Eltern. Unten findest du eine Vorlage zum Ausdrucken und Anpassen.
Warum schriftlich
Gemeinsam aufgeschriebene Regeln sind fair: Alle wissen, was gilt, und niemand muss jeden Abend neu verhandeln. Sie gelten auch für Eltern, sonst wirken sie nicht.
Vorlage
Druckt die Liste aus, passt sie an und hängt sie gut sichtbar auf. Alle unterschreiben, auch die Eltern.
Zeiten
- An Schultagen: ___ Minuten Bildschirm, nicht vor der Schule.
- Am Wochenende: ___ Minuten.
- Ab ___ Uhr sind alle Geräte aus.
Orte
- Am Esstisch kein Gerät, für niemanden.
- Nachts schlafen alle Geräte in der Ladestation im ___.
- Bildschirm nur in Räumen, wo andere auch sind (Wohnzimmer, Küche).
- Unterwegs bleibt das Handy in der Tasche: auf dem Velo, auf dem Trottinett und beim Überqueren der Strasse. Kopfhörer höchstens so laut, dass ich Velos und Autos höre.
Inhalte
- Neue Apps und Games fragen wir vorher.
- Wenn ich etwas sehe, das mir Angst macht oder komisch ist, sage ich es. Ich bekomme deswegen keinen Ärger.
- Ich schicke keine Fotos von anderen ohne zu fragen.
- Meinen Standort teile ich nur mit unserer Familie.
Bei Freunden
- Bei Freunden gelten unsere Regeln auch. Wenn dort etwas anders ist, reden wir darüber.
Für uns Eltern
- Wir legen das Handy weg, wenn wir miteinander reden.
- Wir posten keine Bilder von dir ohne zu fragen.
- Am Steuer fassen wir das Handy nicht an.
Überprüfen
Setzt ein Datum, an dem ihr die Regeln anschaut, zum Beispiel nach den Ferien. Was funktioniert, bleibt. Was nicht funktioniert, wird angepasst. Mit dem Alter wachsen die Freiheiten.